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Krimmer vergab Finalchance

Teilnehmerrekord beim ersten Challenger Cup in der Lausitz Arena in Cottbus. Mit 231 Athleten aus 45 Nationen wurde ein historisches Meldeergebnis erzielt. Der Deutsche Turnerbund schickte dabei zehn Männer und vier  Frauen ins Rennen, die neben dem Erreichen von Finalplätzen auch um Qualifikationspunkte für die Nominierung der im April stattfindenden Europameisterschaften turnten.

Darunter auch Sebastian Krimmer von der TSG Backnang, der sich am Pauschenpferd und am Barren beweisen durfte. Doch ausgerechnet an seinem Paradegerät Pauschenpferd patzte der Bundesligaturner und vergab seine Finalchance nach einem unfreiwilligen Abstieg. Dabei hatte er mit seiner neuen Übung und dem neuen Element, das den Namen seines Trainers „Belenki“ trägt, sehr gut begonnen. Doch kurz danach rutschte er mit der Hand  von einer Pausche ab und Sekunden später stand Krimmer neben dem Gerät. „Ich habe meine neue Übung erst dreimal durchgezogen, jetzt gilt es Stabilität in die Übung zu bringen,“ stellte Krimmer sichtlich enttäuscht fest.
Durch eine Finalteilnahme hätte er vorzeitig die Nominierungskriterien für die Teilnahme an den Europameisterschaften erfüllt.

Auf Grund des neuen Wettkampfmodus, dass nur zwei Athleten pro Nation an einem Gerät starten dürfen, ging Krimmer in der Barrenentscheidung außer Konkurrenz an den Start. Somit war klar, er konnte sich nicht für das Finale qualifizieren. Dennoch war es ihm wichtig zu punkten, denn auch für den Barren möchte er sich für die Europameisterschaften empfehlen. Das gelang ihm mit einer guten und stabilen Übung, in der er lediglich einen Zwischenschwung einbauen musste.

Beim nächsten Bundesligawettkampf am 19 März, wiederum in Cottbus, wird Krimmer versuchen in seine neuen Übungen Stabilität zu bringen. Die darauf folgende unmittelbare Wettkampfvorbereitung in Kienbaum ab dem 21. März wird ein weiteres Nominierungskriterium für die Europameisterschaften sein.