Jana Hansen wird Deutsche Vizemeisterin
Mit zwei Top-Ten Platzierungen kehrten die TSG-Turnerinnen von der Deutschen Meisterschaft aus Einbeck zurück. Unter 1500 gemeldeten Teilnehmern schnitt Jana Hansen mit dem zweiten Platz im Deutschen Achtkampf der 18/19-Jährigen am besten ab und machte sich zum 18.ten Geburtstag ein großartiges Geburtstagsgeschenk. Sophia Langer kämpfte sich im Jahnkampf der 16/17-Jährigen auf den 9. Platz.
Vier TSG Turnerinnen hatten sich für die Titelkämpfe qualifiziert. Neben Jana Hansen und Sophia Langer starteten Cornelia Wülbeck im Achtkampf der 20+-Jährigen und Benita Hansen im Deutschen Sechskampf der 14/15-Jährigen. Der Achtkampf besteht aus jeweils 4 Disziplinen im Geräteturnen und Leichtathletik, im 6-Kampf entfällt jeweils eine Disziplin. Der Jahn-Sechskampf besteht aus je zwei Disziplinen im Geräteturnen, Leichtathletik und Schwimmen mit Kunstspringen.
Im Deutschen Achtkampf der 18/19-Jährigen begann Jana Hansen am Stufenbarren. Am Startgerät musste sie wichtige Punkte einbüßen, da ein Element beim Kampfgericht keine Anerkennung gefunden hatte. Am Schwebebalken widerfuhr ihr ähnliches und sie geriet zu ihrer Konkurrenz relativ früh in Rückstand. Dadurch ließ sich das Geburtstagskind nicht beirren und sie spulte ihr Programm am Boden und Sprung in gewohnter Manier ab. Der Rückstand auf die Konkurrenz blieb konstant. Dann der Wechsel zur Leichtathletik. Hansen fuhr in Höchstform auf. Über 100 Meter lief sie die zweitbeste Zeit, Kugelstoßen und im Schleuderball reihte sie sich ebenfalls bei den Topathleten ein und im Weitsprung mobilisierte sie nochmals alle Kräfte und lieferte ebenfalls eine Topleistung ab. Am Ende fehlten der 18-jährigen lediglich 1,20 Punkte zum Meistertitel. „Ich bin mit mir und meinen Leistungen sehr zufrieden, das war ein schönes Geburtstagsgeschenk“, so die frischgebackene Vizemeisterin.
Cornelia Wülbeck startete im Achtkampf der 20+-Jährigen am Boden und zeigte eine saubere Übung. Am Sprung machte sich ihr Trainingsrückstand bedingt durch eine Verletzung bemerkbar. Am Sprung bekam sie ihren Schraubenüberschlag zwar anerkannt, musste aber hohe Abzüge in Kauf nehmen. Auch am Stufenbarren lief es nicht optimal. Durch einen Sturz konnte sie den Anschluss an die Spitze nicht halten. Besser lief es dann am Schwebebalken. Dort präsentierte sie eine saubere und sichere Übung. In den leichtathletischen Disziplinen Kugelstoßen, Weitsprung und 100-Meter-Lauf blieb sie unter ihren gewohnten Leistungen und belegte am Ende den 29 Platz.
Im Deutschen Sechskampf der 14/15-Jährigen schickte die TSG Backnang Benita Hansen ins Rennen. Bei kalten, morgendlichen Temperaturen hatte sie im Weitsprung nur einen gültigen Sprung. Auch beim anschließenden 100m-Lauf machte sich die Kälte bemerkbar. Im Kugelstoßen konnte sie zwar im Vorderfeld mithalten schaffte es aber nicht ihre gewohnten Leistungen anzuknüpfen. Im Turnen zeigte sie am Stufenbarren, Boden und Sprung solide Leistungen und belegte in einem starken Teilnehmerfeld den 37. Platz.
Beim Jahn-Sechskampf der 16/17-Jährigen startete Sophia Langer. Wie ihre Vereinskameradinnen hatte auch Langer Schwierigkeiten am Stufenbarren Elemente anerkannt zu bekommen. Am Boden zeigte sie eine saubere Übung und turnte sich ins Vorderfeld. In der Leichtathletik kämpfte sie, wie Hansen, gegen die kühlen Temperaturen. So hatte auch sie Probleme ihre gewohnten Leistungen abzurufen. Dafür lief es beim Kunstspringen wieder besser. Gute Wertungen für ihre gebückten und gestreckten Salti sowie eine gute Zeit beim 100 Meter Schwimmen waren die Entschädigung für den Punkteverlust der leichtathletischen Disziplinen. Langer platzierte sich auf dem neunten Platz.





